Lager und Logistik

Umschulung zur Fachkraft für Lagerlogistik

Fachkräfte für Lagerlogistik arbeiten in Betrieben, die über eine Lagerhaltung verfügen. Beim Ent- und Beladen z.B. von Lkw halten sie sich in den überdachten Ladevorzonen der Lagerhallen, z. T. auch im Freien auf. Güter transportieren sie beispielsweise mit Gabelstaplern, auch innerhalb der Lager- bzw. Fabrikhallen oder Kühlhäuser. In Büroräumen dokumentieren sie am Computer z.B. die Verladung.

Hierbei nehmen sie in Logistikzentren, Industriebetrieben, Speditionen und im Versandhandel Waren aller Art an und prüfen deren Menge und Beschaffenheit. Sie organisieren die Entladung der Güter, sortieren diese und lagern sie sachgerecht an vorher bereits eingeplanten Plätzen. Dabei achten sie darauf, dass die Waren unter optimalen Bedingungen gelagert werden und regulieren z.B. Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Im Warenausgang planen sie Auslieferungstouren, stellen Lieferungen zusammen, verpacken die Ware und erstellen die erforderlichen Begleitpapiere. Außerdem beladen sie Lkw, Container oder Eisenbahnwaggons, bedienen Gabelstapler und sichern die Güter gegen Verrutschen oder Auslaufen. Darüber hinaus optimieren Fachkräfte für Lagerlogistik den innerbetrieblichen Informations- und Materialfluss und erkunden Warenbezugsquellen, erarbeiten Angebotsvergleiche, bestellen Waren und veranlassen deren Bezahlung. Die Umschulung beinhaltet ein zehnmonatiges Praktikum in verschiedenen Unternehmen der deutschen Logistikwirtschaft sowie verpflichtenden Berufsschulunterricht an den Berufsbildenden Schulen Wesermarsch in Nordenham.

Arbeitsmedizinische Eignung, Deutschkenntnisse sowie Kenntnisse in Mathematik und Schulenglisch

Ausbildungszentrum Halle 21
Otto-Hahn-Straße 8
Brake

24 Monate

Förderung durch die Agentur für Arbeit / JobCenter möglich.

Vorbereitungslehrgang auf die Prüfung zum Industriemeister Logistik

Geprüfte Industriemeister nehmen in Betrieben unterschiedlicher Größe und Branchenzugehörigkeit, sowie in unterschiedlichen Bereichen und Tätigkeitsfeldern eines Betriebes Sach-, Organisations- und Führungsaufgaben wahr.

Der Industriemeister ist hierbei das Bindeglied zwischen der Betriebsleitung und den Abteilungen bzw. den darin tätigen Mitarbeitern. Die Herausforderung hierbei ist u. a., sich auf die ständig ändernden Methoden und Systeme in der Produktion sowie auf veränderte Strukturen der Arbeitsorganisation und der Organisationsentwicklung flexibel einzustellen.

Die Aufgaben
Industriemeister Fachrichtung Logistik sind in Betrieben unterschiedlicher Größe und Branchenzugehörigkeit tätig. Ihre Bereiche und Tätigkeitsfelder können dabei ein umfangreiches Aufgabengebiet umfassen. Je nach Betriebsgröße ist es möglich, dass der Industriemeister alle Aufgaben durchführen muss. Die Herausforderung ist dabei, die sich ständig ändernden Methoden und Systeme in der Produktion, auf sich verändernde Strukturen der Arbeitsorganisation und auf neue Methoden der Organisationsentwicklung, der Personalführung und Personalentwicklung flexibel einzustellen und den technisch – organisatorischen Wandel im Betrieb mitzugestalten. Der Industriemeister ist dabei das Bindeglied zwischen der Betriebsleitung und den Abteilungen bzw. den darin tätigen Mitarbeitern.

Historie
Der Industriemeister hat seinen Ursprung im klassischen Handwerksmeister. Mit Beginn der Industrialisierung war es notwendig, die Aufgaben und Inhalte eines Handwerksmeisters an die Anforderungen eines Industrieunternehmens anzugleichen. Als Beispiel sei hier nur die Arbeitsorganisation, von zumeist sehr vielen Arbeitsschritten und beteiligten Personen (Industrie), auf die eines Handwerksbetriebes mit üblicherweise weniger Personen und Arbeitsschritten genannt.

Aussicht
Für die Zukunft ist davon auszugehen, dass der Industriemeister weiterhin ein wichtiges Bindeglied in der Firmenstruktur von Industrieunternehmen darstellt. Gleichwohl stellt das Berufsfeld des Industriemeisters hohe Anforderungen an die Flexibilität. Neuerungen in der Fertigung aber auch der Organisation und nicht zuletzt in Veränderungen der Personalführung machen das Berufsbild des Industriemeisters zu einem ebenso anspruchsvollen wie herausfordernden Berufsbild.

Weitere Qualifikationen
Mit einem erfolgreichen Abschluss als Industriemeister ist es für Absolventen möglich an Fachhochschulen oder Universitäten ein zumeist fachgebundenes Hochschulstudium ohne Abitur oder Fachhochschulreife durchzuführen. Eine weitere Möglichkeit der Weiterqualifikation ist die Qualifikation zum technischen Betriebswirt. In dieser weiterführenden Ausbildung werden Inhalte aus Organisationen, Volkswirtschaft, Betriebswirtschaft, Führung und Kommunikation auf Grundlage des Kenntnisstandes eines Industriemeisters vertieft.

Eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf, der den genannten Berufen zugeordnet werden kann und eine mindestens zweijährige Berufspraxis.

Technologiezentrum Nordenham
Werftstraße 1
Nordenham

36 Monate, berufsbegleitend

auf Anfrage

Umschulung zum/r Fachlagerist/in

Fachlageristen arbeiten im Betriebsbereich Lager. Zu ihren Aufgabenbereichen gehören neben der Annahme auch die Lagerung und Bearbeitung sowie der Transport und die Kommissionierung, Verpackung und der Versand von Gütern aller Art. Ein praxisorientierter Teil in Unternehmen der Branche gehört selbstredend dazu. Neben den Fachkenntnissen aus der Lagerwirtschaft werden auch die erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten zum Führen von Flurförderzeugen (z. B. von Gabelstaplern) erworben.

Im Verlauf der Umschulung werden mit und von den Teilnehmern die einzelnen Arbeitsabläufe in den logistischen Prozessen wie etwa bei der Ein- und Auslagerung, dem Versand und der Tourenplanung ebenso erarbeitet wie der Einsatz moderner EDV-Systeme wie z. B. Warenwirtschaftsprogramme. Ein praxisorientierter Teil in Unternehmen der Branche gehört selbstredend dazu. Neben den Fachkenntnissen aus der Lagerwirtschaft werden auch die erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten zum Führen von Flurförderzeugen (z. B. von Gabelstaplern) erworben.

Mindestalter 18 Jahre, gesundheitliche Eignung, Deutschkenntnisse in Wort und Schrift

Ausbildungszentrum Halle 21
Otto-Hahn-Straße 8
Brake

16 Monate

Förderung durch die Agentur für Arbeit / JobCenter möglich.

Gabelstaplerlehrgang

Lehrgang zum Gabelstaplerfahrer nach dem Berufsgenossenschaftlichen Grundsatz BGG 925 in Theorie und Praxis. Das Fahrtraining erfolgt auf containerfähigen Diesel- und Elektrostaplern in einer wirklichkeitsnahen Fahrumgebung.

Der erfolgreiche Abschluss des Kurses führt zur Erlangung der Befähigung zum selbständigen Führen von Frontgabelstaplern nach vorheriger Beauftragung durch den Unternehmer.

Die Ausbildung findet gemäß den Richtlinien der Berufsgenossenschaften (BGG 925) zur Auswahl und Ausbildung von Gabelstaplerfahrern statt.

Wir legen dabei besonderen Wert auf die praktische Ausbildung, die mind. 50 Stunden der Kursdauer belegt. Ein Übungsgelände mit Container, eine Halle mit Lagerregalen sowie Elektrostapler unterschiedlicher Hersteller mit einer Nenntragfähigkeit von 2.500 Kg in einer wirklichkeitsnahen Fahrumgebung und das Handling realer Ladungsgüter sind beste Voraussetzungen für den späteren Praxiseinsatz.

Die Ausbildung dient gleichermaßen als Hilfe zur Integration in den Arbeitsmarkt und zur Festigung des Arbeitsplatzes.

Mindestalter 18 Jahre, Deutschkenntnisse in Wort und Schrift, gesundheitliche Eignung

Ausbildungszentrum Halle 21
Otto-Hahn-Straße 8
Brake

3 Tage

EUR 360,–

Förderung durch die Agentur für Arbeit / JobCenter möglich

Grundlehrgang Lager – Logistik

Der Kurs richtet sich an Interessenten, die sich im Bereich der Lagerwirtschaft sowie der landgestützten Lager- und Transportlogistik als Vorbereitung auf eine Berufsausbildung, zur Auffrischung oder Erweiterung von vorhandenen Kenntnissen weiterbilden wollen. Er ist gleichermaßen als Hilfe zur Integration in den Arbeitsmarkt, wie auch zur Festigung des vorhandenen Arbeitplatzes geeignet.

Die Weiterbildung richtet sich an Arbeitslose und Beschäftigte als Vorbereitung auf eine Berufsausbildung, als Auffrischung und Erweiterung von Kenntnissen in logistischen Prozessen. Sie dient als Hilfe zur Integration in den Arbeitsmarkt und zur Festigung des Arbeitsplatzes.

Im Verlauf der Weiterbildung werden neben den Grundlagen der Lagerwirtschaft auch Kenntnisse und Fähigkeiten in den Themensektoren Annahme, Lagerung und Bearbeitung sowie der Transport und die Kommissionierung, Verpackung und der Versand von Gütern aller Art vermittelt.

Weiterhin werden die Teilnehmer in die Grundlagen der Optimierung logistischer Prozesse mit Hilfe moderner EDV wie z. B. Warenwirtschaftsprogrammen sowie der Arbeitsorganisation und de Tourenplanung eingewiesen.

Neben Fachkenntnissen aus der Lagerwirtschaft werden auch die erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten zum Führen von Flurförderzeugen (z.B. von Gabelstaplern) erworben.

Mindestalter 18 Jahre, gesundheitliche Eignung, Deutschkenntnisse in Wort und Schrift

Ausbildungszentrum Halle 21
Otto-Hahn-Straße 8
Brake

13 Wochen

Förderung durch die Agentur für Arbeit / JobCenter möglich.

Umschulung zur Fachkraft für Hafenlogistik

Fachkräfte für Hafenlogistik arbeiten in Betrieben, die in See- und Binnenhäfen Waren umschlagen oder lagern sowie in der Warenkontrolle von Seehafenbetrieben. Sie halten sich hierbei in Schiffsladeräumen, auf Kajen und Lagerflächen im Freien, in Speichern und Lagerhäusern der Hafenanlage auf. Im Büro erledigen sie Verwaltungsarbeiten.

Hierbei schlagen sie im Schiff, am Kai und im Lager Ein- und Ausfuhrgüter um und fertigen diese ab. Sie bearbeiten Frachtpapiere, gleichen die Fracht mit den Ladepapieren ab und bilden Ladungseinheiten für das Schiff oder den Weitertransport auf der Straße oder Schiene. Um den zur Verfügung stehenden Fracht oder Lagerraum optimal ausnutzen zu können, erstellen sie z.B. Staupläne anhand der Maße und Gewichte der einzelnen Güter. Bei ein und ausgehenden Waren prüfen sie zudem Qualität, Menge und mögliche Beschädigungen und dokumentieren die Ergebnisse. Sie sorgen dafür, dass Güter, die nicht unmittelbar weiter versandt werden, sachgemäß gelagert oder weiterbehandelt werden, z.B. durch Veredelung oder Trocknung. Darüber hinaus kontrollieren, lagern und verladen sie Gefahrgüter.

Die Umschulung beinhaltet ein zehnmonatiges Praktikum in verschiedenen Unternehmen der deutschen Seehafenwirtschaft sowie verpflichtenden Berufsschulunterricht an den Berufsbildenden Schulen Wesermarsch in Nordenham und/oder Elsfleth.

24 Monate

Ausbildungszentrum Halle 21
Otto-Hahn-Straße 8
Brake

Führerschein Klasse B (3), arbeitsmedizinische Eignung, Deutschkenntnisse sowie Kenntnisse in Mathematik, Schulenglisch

Förderung durch die Agentur für Arbeit / Jobcenter möglich