Berufsorientierung für junge Flüchtlinge (Kooperation mit Kreishandwerkerschaft Bremerhaven-Wesermünde)

Was ist die Berufsorientierung für junge Flüchtlinge (BOF)?

Für junge Flüchtlinge ist es besonders wichtig sich mit ihrer beruflichen Zukunft zu beschäftigen.

Gute Kenntnisse der deutschen Sprache und eine qualifizierte Ausbildung sind Grundlage dafür, einen Platz in der neuen Gesellschaft zu finden und sich wohl zu fühlen. Unter diesen Voraussetzungen kann Integration dauerhaft gelingen. Das Projekt „Berufsorientierung für Flüchtlinge“ steht am Anfang dieses Weges und ermöglicht jugendlichen Flüchtlingen einen begleiteten Einstieg in die Planung ihres Berufsweges. Ziel ist es, nach dem Projekt in eine Ausbildung zu starten und diese gut bewältigen zu können.

Du weißt welchen Beruf Du lernen möchtest? Du willst ins Handwerk? Du willst Dein Deutsch und Deine praktischen Fertigkeiten verbessern? Du suchst Hilfe bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz?

Wir bieten folgende Berufe:

  • Metallberufe
  • Logistik/ Transport
  • Handel/ Verkauf
  • Sanitär-, Heizung- & Klimatechnik
  • Und andere Berufe…

Ausbildungszentrum Halle 21
Otto-Hahn-Str. 8
26919 Brake

und in regionalen Betrieben in der Wesermarsch

25. Juni 2018 – 21. Dezember 2018

  • die Vollzeitschulpflicht des zuständigen Bundeslandes erfüllt haben,
  • über keine in Deutschland anerkannte berufliche Erstausbildung verfügen,
  • über keine bzw. geringe berufliche Erfahrung verfügen,
  •  in der Regel einen Integrationskurs absolviert oder entsprechende schulische Maßnahmen (Klassen in allgemeinbildenden oder berufsbildenden Schulen) bzw. vergleichbare Vorbereitungsmaßnahmen abgeschlossen haben,
  • PerjuF-H durchlaufen oder auf anderen Wegen die Teilnahmevoraussetzungen erworben haben,
  • deutsche Sprachkenntnisse in der Regel mindestens auf dem Niveau B1 nach dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen nachweisen,
  • über Kenntnisse des deutschen Ausbildungs- und Beschäftigungssystems verfügen und
  • eine konkrete Vorstellung davon haben, in welchen ein bis drei Ausbildungsberufen im Handwerk sie eine vertiefende Berufsorientierung durchlaufen wollen.

Die Feststellung, ob die/der Teilnehmende die Voraussetzungen erfüllt, um nach Abschluss der BOF-Maßnahme voraussichtlich eine Ausbildung oder Einstiegsqualifizierung (EQ) zu beginnen, trifft der Maßnahmeträger in Abstimmung mit der Beratungs- bzw. Integrationsfachkraft der Agentur für Arbeit bzw. des Jobcenters. Das Ergebnis ist vom Maßnahmeträger zu dokumentieren. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Integration junger Frauen in eine Handwerksausbildung. Eine Teilnahme von jungen Menschen mit Behinderungen soll ermöglicht werden.

Die Kosten der Berufsorientierung werden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung getragen. Den Teilnehmer werden die Fahrkosten erstattet und erhalten eine tägliche Verpflegungspauschale.